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Der größte
Fischereihafen von Norwegen (42.000 Einwohner) erstreckt sich über mehrere
Inseln an der Mündung des Storfjord, die untereinander mit Brücken, seit kurzem
auch durch Tunnel, verbunden sind. In Ålesund halten die Nord gehenden
Hurtigrutenschiffe im Sommer zweimal pro Tag. Passagiere eines
Hurtigrute-Schiffes haben in Ålesund zweieinhalb Stunden Aufenthalt. Die reichen
aus, um mit dem Taxi auf den Aksla zu fahren, den 189 Meter hohen Berg im
Zentrum und über 418 Stufen wieder hinunter zusteigen. Wer mehr Zeit hat, sollte
sie nutzen. Aus der „Fjellstu”, einem leidlich guten Selbstbedienungsrestaurant
in 170 Meter Höhe, bietet sich ein traumhafter Panoramablick bis zu den
Sunnmore-Alpen. Wie Spielzeug liegt einem das Städtchen zu Füßen mit seinen
typischen, schwarz gerahmten Schieferdächern über Kontor- und Speicherhäusern,
dem geschäftigen Hafen mit Werften und Fischfabriken, Kuttern und Fähren.
Ålesund brannte
1904 weitgehend ab. Über 10.000 Bewohner wurden damals durch das Feuer obdachlos. Die
Stadt wurde im Jugendstil wiederaufgebaut. Als Dank für die großzügigen
Geldmittel, die Kaiser Wilhelm für den Wiederaufbau zur Verfügung stellte,
benannte Ålesund eine Straße nach ihm und setzte ihm im Stadtpark einen
Gedenkstein.
Für Urlauber
hübsch anzuschauen, ist das kleine Aquarium. Alle Fische wurden in norwegischen
Gewässern gefangen! Sie werden täglich von einem Taucher gefüttert. Außerdem
sehenswert ist das Ålesund Museum im Zentrum sowie zwölf Kilometer außerhalb das
Sunnmöres Museum, ein Freilicht-Volkskundemuseum für die Region.
Ålesund ist ein Ausgangsort für Touren zum Geirangerfjord, für eine Fahrt über
den Trollstigen und für einen Tagesausflug auf die Vogelinsel Runde. Etwa 200
verschiedene Vogelarten wurden dort beobachtet, ungefähr 300.000 Möwen und
40.000 Papageientaucher brüten dort.
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