
Santorin war schon vor mehr als 4000 Jahren
bewohnt, damals noch als eine einzige, zusammenhängende Insel. Die Menschen
dieser Frühzeit lebten als Fischer und Hirten, bauten Brotgetreide an, pflanzten
den Ölbaum und formten minoische Gefäße auf der Drehscheibe.
Das Ägäische Meer bildet mit seinen
unzähligen, an Gestalt und Größe variierenden Inseln, die verstreut zwischen den
Küsten Nordgriechenlands und Kretas, zwischen dem westlichen Europa und dem
Orient liegen, in gewissem Sinne das Rückgrat der Geschichte und Kultur
Griechenlands.
Am Anfang war das Chaos. Aus ihm entsprang
Gäa, die Erde. Aber noch drei Generationen dumpfer Götterantike sind nötig, bis
diese sich von der Gottheit zum Terrain konkretisiert hat und Gegenstand einer
analytisch katalogisierenden Bestandsaufnahme werden kann, der Geographie.
Die griechische Insel Naxos
liegt im Ägäischen Meer und ist mit einer Fläche von 448 km² die größte Insel
der Kykladen. Naxos hat mit seinem Mythos von der rücksichtslosen Aussetzung
Ariadnes durch Theseus immer wieder die Erinnerung und das Interesse der ganzen
Welt und aller Zeiten erweckt.
Die griechische Religion ist das Ergebnis
einer schöpferischen Synthese des Glaubens der vorgriechischen Bevölkerung und
der zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. eingewanderten, dem indogermanischen
Sprachstamm angehörigen Griechen (Ionier, Aoler und Dorer).
Die Mysterienreligionen lassen sich in zwei
Gruppen scheiden: in solche, die in Griechenland heimisch waren und von dort
nach Rom und anderen Gebieten kamen, und in andere, die aus dem Orient
eingeführt wurden.
Eingebettet in ein grünes Bergtal westlich
der Stadt, stellt das Kloster 'Nea Moni' einen wahrhaft königlichen Beitrag zur
byzantinischen Kunst dar. Konstantin IX. Monomachos, Kaiser von Byzanz
(1042-1055), ließ das Kloster zu Ehren der Jungfrau Maria an der Stelle
errichten.
An der Spitze der griechischen Götter steht
der Vater Zeus, ein alter Himmelsgott, wie das Vorkommen des Namens auch in der
Religion des indischen Veda (dyauspitar = Vater Himmel) beweist. Die Römer
nannten ihn Jupiter. Als Gewittergott schleudert er den Blitzstrahl, der Berg
Olymp ist sein Wohnsitz.
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