
13,3 km schwebt die Wuppertaler Schwebebahn an schräggestellten Stützenpaaren
hängend durch die Stadt. Die Bahn wurde 1901 eingeweiht – lange bevor es die
Stadt Wuppertal überhaupt gab.
Bei bester Aussicht auf das Tal der Ruhr und der Lenne kann man bei der
Spielbank Hohensyburg Fortuna herausfordern oder einfach mal den anderen Gästen
beim Spiel über die Schulter schauen.
Am Auesee finden bei sommerlichen Temperaturen täglich bis zu 20.000 Menschen
Bade- und Erholungsmöglichkeiten. Nahezu ganzjährig ist der Auesee ein beliebtes
Tauch- und Ruderrevier.
Mit einem Inhalt von 135 Millionen Kubikmeter Wasser zählt der Möhnesee zu den
größten Stauseen in Nordrhein-Westfalen. Hier gibt es etliche lohnende
Freizeiteinrichtungen - "Entdecker" können sogar den Kontrollstollen tief im
Inneren der Staumauer erkunden.
Bei einem Besuch im sauerländischen Besucherbergwerk in Ramsbeck kann man sich
über die Geschichte des Erzbergbaus in Ramsbeck informieren. Neben zahlreichen
Ausstellungsstücken und Maschinen, die damals im Bergbau eingesetzt wurden, wird
auch eine umfangreiche Mineraliensammlung gezeigt.
Der Wasserreichtum des Gebiets um die Mündung der Bigge in die Lenne sorgte
dafür, dass an den Wasserläufen schon früh zahlreiche Wassermühlen entstanden. In kaum einer anderen Gemeinde des Sauerlandes
gibt es so viele ehemalige Wasserburgen wie in Finnentrop.
Man kann im Bundesland
Nordrhein-Westfalen aus der Landeshauptstadt Düsseldorf insgesamt neun
Galopprennbahnen innerhalb von nur einer Stunde problemlos erreichen - da
staunen selbst die Engländer und Franzosen.
Mit dem Austritt des Rheins aus dem Rheinischen Schiefergebirge südlich von Bonn
beginnt mit der Niederrheinischen Bucht auch die Region "Niederrhein".
Die Theater und Opernhäuser von NRW machen sich mit schwerer Kunst und leichter
Unterhaltung einen Namen. 96 öffentliche und 53 private Bühnen bemühen sich in
34 Städten um die Gunst des Publikums.
Schloss Ringenberg wurde in
heutiger Form 1661 fertig gestellt, im 18. Jahrhundert folgten weitere
Veränderungen. Das Schloss ist (mit Ausnahme des Standesamtes und des
Restaurants) an die "Derik-Baegert-Gesellschaft" zur Förderung von
Künstlern verpachtet.
Die Kokerei Schwelgern ist in der Lage, jährlich rund 2,6 Millionen Tonnen
qualitativ besonders hochwertigen Hochofenkoks zu produzieren und deckt so den
Koksbedarf von ThyssenKrupp Steel in Duisburg-Schwelgern. Die Kohlenmenge, die
hier täglich verarbeitet wird, würde ausreichen, um alle Haushalte der Stadt
Duisburg mit Strom zu versorgen.
Nordrhein-Westfalen ist ein klassisch touristisches Ziel, das neben den
Kulturzentren auch landschaftliche- und Freizeit-Attraktivität zu bieten hat.
Nicht erst die IBA Emscher Park hat
den Industriekultur-Tourismus angekurbelt. Auch die vielfältigen anderen
kulturellen Angebote üben eine große Anziehungskraft aus.
Der Pott muss in den Pott. So titelten etliche Zeitungen, als 1997 die
Revierklubs Schalke 04 und Borussia Dortmund im UEFA-Pokal bzw. in der
Champions-League das Finale erreichten.
Der im Mai 2001 eröffnete
Rothaarsteig beschert dem modernen, von Stress geplagten Menschen ein
Wandererlebnis der besonderen Art. Ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht, das
Ruhe, Ausgeglichenheit und Nähe zur Natur beschert.
Die Villa Hügel in Essen-Bredeney, von Alfred Krupp in den Jahren 1870 bis 1873
erbaut, diente gut sieben Jahrzehnte lang gleichzeitig als Wohnhaus und
Repräsentationsgebäude für drei Generationen der Familie Krupp.
Werer hat schon eine so reichhaltige Industriekultur wie das Ruhrgebiet? Was
anderswo Schlösser, sind in Nordrhein-Westfalen umgebaute Zechen, in denen
getanzt wird, Gasometer, in denen amerikanische Künstler eine bunte Fässerwand
installieren oder auch Stahlwerke, in denen klassische Musik ertönt.
Auf der Wiese liegt ein großes, formloses Paket, geheimnisvoll verschnürt -
unser Luftfahrzeug. Es von kundigen Händen zu einer riesengroßen bunten Scheibe
entfaltet und ausgebreitet.
Tief im Land versteckt, nur selten mit einem Dorf verbunden, verbergen sich die
westfälischen Wasserschlösser, die weit weniger bekannt sind als die Burgruinen
am Rhein und die Barock- und Renaissanceschlösser in Bayern oder die an der
Weser und der Saale.
Austragungsland der WM 2006 –
das verdankt Deutschland auch der Arena AufSchalke. Auch wenn die bei der
Entscheidung noch gar nicht gebaut war. Doch überall wusste man schon, was da
direkt neben dem Parkstadion geplant war.
35.000 fasst das Stadion, doch 70.000 verfolgen die Begegnung gegen Fortuna
Düsseldorf, drängen durch die engen Eingangstore, auf denen noch heute der
Schriftzug "Kampfbahn Glückauf' mit dem Signet von Schlägel und Eisen an die
enge Verbindung des Clubs zum Bergbau erinnert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren zwar fast alle Theater im Rheinland und in
Westfalen zerstört, aber der große Kulturhunger der Menschen und die
Leidenschaft der Theatermacher führten dazu, dass in den meisten Städten bereits
wenige Monate nach Kriegsende wieder Theater gespielt wurde.
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