Reise- und Urlaubsartikel

OZEANEUM in Stralsund

 

Startseite

Allgemein
Reiseplanung
Reiseberichte

Afrika

Amerika

Asien

Europa

Sonstige

 

Es ist die Vielseitigkeit, mit der das Meer den Menschen fasziniert. Es sind die rauen Stürme, die weichen Wogen, das Leben im Wasser — all das füllt Bildbände, lebt als Kunstmotiv oder ist Gegenstand wissenschaftlicher Abhandlungen.

Verzögerungen beim Bau und bei Inbetriebnahme der aufwendigen Aquarientechnik führten dazu, dass Besucher in den ersten Tagen nach der Eröffnung des neuen OZEANEUM's am Stralsunder Hafen Zeuge werden konnten, wie an einigen der Schaubecken noch fleißig gearbeitet wurde. Inzwischen sind die Aquarienrundgänge komplett geöffnet und der Großteil der Fische hat den Umzug aus den Quarantäne reichen in die Schaubecken bereits hinter sich.

Auch das Herzstück der Aquarien, das 29 Mio. Liter fassende Schwarmfischbecken, hat alle Dichtigkeitstests bestanden, ist mit Meerwasser befüllt und wird nach Anlaufen der riesigen Filter schrittweise mit Fischen besetzt. Die größte Herausforderung aus Sicht der Aquaristik stellt im OZEANEUM dabei die Haltung der für das Schwarmfischbecken vorgesehenen Heringe dar. Deshalb stand der Umzug des ca. 2.500 Tiere umfassenden Schwarmes von Anfang an als letzter großer Schritt auf dem Zeitplan. Bei aller Neugierde und Erwartungshaltung der Besucher steht das Wohl der Tiere im Vordergrund;

Dazu kommt, dass Ersatz erst im Frühjahr zur nächsten Heringssaison beschafft werden könnte. Trotzdem sollen auch räuberische Fische in das große Becken Einzug halten. Nur so zeigen die Heringe das natürliche Schutzverhalten 'und bilden eindrucksvolle. Schwärme, um sich

dem Zugriff der Räuber zu entziehen. Jeden Besucher des OZEANEUMs erwartet ein faszinierender Blick ins Meer - aber ein Aquarium ist auch wie ein Garten, der mit jedem Jahr schöner wird. Wiederkommen lohnt sicher!

Die Fische der nördlichen Meere benötigen Salz. Ob Ostsee, Nordsee oder Polarmeer, jedes Aquarium hat seinen speziellen Salzgehalt. Die Aquarientechniker geben den neuen Bewohnern des OZEANEUMs einen gesunden Lebensraum.

Im Technikraum der Ostseeausstellung dröhnen die Lüftungsanlagen. Jedes Geräusch hallt von den nackten Betonmauern wider. Neben dem Liefereingang stapeln sich leere Nylonsäcke, Pappe und Paletten. Zwei bis drei Mal in der Woche werden die 100 Kubikmeter Wasser im Tank derzeit noch aufgesalzen.

In einem Becken tummeln sich schon junge Seesaiblinge von einem Züchter in der Nähe von Dresden. Das Aquarium ist mit einer Alge und Findlingen nur spärlich "möbliert", damit die Tiere auch in ausgewachsenem Zustand ausreichend Platz haben.

Für gutes Wachstum sorgt ein detaillierter Futterplan. Aale etwa werden montags und donnerstags mit Muschelfleisch und Fischstückchen verköstigt. Die Seespinne freut sich über Tintenfisch. Alles jedoch wohl portioniert. Auf die Größe der Mahlzeit kommt es an. Denn nur, was ins Maul passt, wird auch gefressen.

Im Museumsshop werden die Besucher in die Welt des OZEANEUMs entführt. Zu jedem Ausstellungsthema gibt es im Foyer zwischen den leuchtend orangefarbenen Wänden Geschichten über das Meer — erzählt, geschrieben, gezeichnet, fotografiert. Für Kinder und Erwachsene. Für Liebhaber und Forscher.

Papier aus Algen für einen Gruß, Kosmetik aus Meeresextrakten für das Seegefühl zuhause — Stralsunder und Besucher gleichermaßen finden im Museumsshop ein außergewöhnliches Geschenk und Andenken an Meer und OZEANEUM. Zudem stellt die Umweltschutzorganisation Greenpeace ihre Arbeit hier vor, bietet mit einer eigenen Kollektion Naturschutz zum Verschenken.

Wer sich im Museumsshop umsehen möchte, kann das während der Öffnungszeiten auch ohne Eintrittsticket fürs OZEANEUM tun.

Das große Interesse schlug sich vom ersten Tag an in einem enormen Andrang nieder, der dem Deutschen Meeresmuseum bereits am 21. Juli seinen neuen Tagesbesucherrekord bescherte. An diesem regnerischen Montag wurden insgesamt 14.512 Gäste, davon 8.464 im OZEANEUM, gezählt. Doch nicht nur an Tagen mit klassischem Museumswetter bilden sich Schlangen vor dem Haus. Das OZEANEUM konnte bereits nach 20 Tagen seinen 100.000. Gast begrüßen. Rund ein Jahr nach der Eröffnung für den Besucherverkehr am 12. Juli 2008 zählte man bereits den 1.000.000 Besucher des OZEANEUMs.

Beliebt bleibt auch der Besuch des MEERESMUSEUM's im Katharinenkloster und des NAUTINEUMs auf dem Dänholm. Für die drei Stralsunder Standorte gibt es preisgünstige Kombikarten, die drei Monate gültig bleiben. Kombikarteninhaber sollten erst das MEERESMUSEUM besuchen, denn das OZEANEUM hat in den Sommermonaten bis 21 Uhr geöffnet und um 15 Uhr am Nachmittag lässt der Andrang im OZEANEUM etwas nach und auch die neueste Attraktion der Hansestadt kann entspannt genossen werden.

 


Deutschland

Mecklenburg-Vorp.

Reiseartikel schreiben

Sitemap  |  Reisebericht schreiben  |  Impressum