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Der Trend Sprachreise hat sich
in den letzten Jahren immer weiter durchgesetzt, denn viele haben erkannt, dass
es ein besonderes Erlebnis ist, ein Land kennen zu lernen, wenn man die Sprache
spricht. Außerdem ist das Erlernen einer neuen Sprache am effektivsten, wenn man
im alltäglichen Umgang mit dieser konfrontiert wird. Ganz vorne stehen dabei
Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch.
Ein weniger verbreiteter Trend
ist es mittels
Sprachreisen Russisch zu lernen. Dabei wird die Sprache mit rund
170 Millionen Muttersprachlern von Manchen auch als Weltsprache gesehen. Viele
halten Russisch für eine der schwersten Sprachen der Welt was wohl daran liegt,
dass die slawische Sprache mit dem kyrillischen Alphabet sehr wenig mit den uns
bekannten romanischen Sprachen zu tun hat. Doch das Erlernen der russischen
Sprache ist keinesfalls unmöglich, denn sind die kyrillischen Buchstaben und die
wichtigsten Grundregeln gelernt, werden Sie schnell Fortschritte machen.
Wer sich für eine
Sprachreise
Russland entscheidet, der steht zunächst mal vor der Frage wo in diesem riesigen
Land man am besten Zeit verbringt. Sprachlich gesehen bietet die Weltmetropole
Moskau die idealsten Voraussetzungen, denn dort wird Russisch am dialektfreisten
gesprochen.
Doch auch die nördlichste Millionenstadt St. Petersburg bietet die
Möglichkeit seine Russischkenntnisse zu pflegen. Einst von Peter dem Großen
geschaffen, gehört das „Venedig des Nordens“ zu den schönsten Städten Europas.
Dabei ist es nicht zu vergleichen mit dem Charme anderer europäischer
Großstädte, denn der Glanz den St. Petersburg umgibt ist sehr mystisch und
geheimnisvoll und deshalb so einzigartig. Wer im Rahmen einer
Sprachreise St.
Petersburg kennen lernt wird in den Bann dieser mystischen Stadt gezogen, deren
Zentrum längst dem Weltkulturerbe der UNESECO angehört.
Das Bernsteinzimmer ist nur
eines der unzähligen Kulturschätze die in St. Petersburg beherbergt werden. Die
aus fossilem Schmuckstein gefertigten Wandervertäfelungen werden auch das „Achte
Weltwunder“ genannt und zählen zu den Kunstschätzen der Menschheit um die sich
die meisten Theorien und Legenden ranken. Einst ein Geschenk von dem preußischen
König Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen, ging das
Bernsteinzimmer nach Ende des 2. Weltkrieges verloren. Eine originalgetreue
Nachbildung befindet sich seit 2003 im Katharinenpalast.
In dem bedeutenden Kunstmuseum
Eremitage gelegen an der Newa sind in 1.000 Ausstellungsräumen mehr als 60.000
Exponate von beispielsweise Rembrandt, Da Vinci, Monet oder Picasso ausgestellt.
Das sind nur ein paar der
vielzähligen Besonderheiten dieser Stadt. Eine Reise nach Russland lohnt sich,
nicht nur wegen seiner Sprache.
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